Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg auch keinem andern zu.

Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg auch keinem andern zu.

Gestern wurden unsere besten Spülgel Redakteure beauftragt, dem Springer-Hauptprogapanda-Revolver ein individuell zugeschnittenes Titelbild zu erstellen, welches der Bild Zeitung endlich die Ehre zukommen lassen soll, welche ihr wirklich gebührt. Denn offentsichtlich hat die Bild-Zeitung die Bedeutung des Sprichwortes missverstanden. 

Operation: Denken, Fühlen & Schreiben wie ein Bild-Zeitungs-Redakteur

Wenn man erst mal mit denselben Worten und Armageddon-Phrasen wie die Bild Zeitung jongliert, wird klar, wie absurd und herzlos dieses Format überhaupt ist. Es muss schrecklich sein bei der Bild zu arbeiten. Jeden Tag hackt man auf  Minderheiten, Opfern, Völkern und anderen Individuen rum, macht Kriegspropaganda oder lenkt den Fokus auf unwichtige  Themen (wie z.B. Katze frisst Hund in Aufzug), während im Hintergrund Dinge vonstattengehen, von denen uns die Bild Zeitung dann lieber doch nicht erzählen möchte.

Jedenfalls, hat man sich erst mal auf  das Niveau der Bild Zeitung eingependelt , bekommt man mit den armen Schweinen der schmierigsten deutschsprachigen Tageszeitung des Universums fast schon Mitleid. Denn entweder muss man komplett gehirnamputiert sein oder es liegen andere psychopathische Störungen (z.B. Mangel an Empathieempfinden) mit tiefsitzenden Herzensangelegenheiten vor. Das Gehalt eines Bild-Redakteurs kann jedenfalls wohl kaum Schmerzensgeld genug sein. Nicht für einen Menschen mit Herz und Verstand.

Während der Erstellung mussten zwei Spülgel Redakteure wegen Depression und Beklemmungen vorzeitig aufgeben.
(TIPP der Redaktion: Sich niemals in der Meditation vorstellen, dass man Kai Diekmann oder Julian Reichelt ist, um wie sie schreiben zu können). Die restlichen Redakteure und Grafiker schafften es jedoch trotz seelischen Schmerzen, Fremdschämen & Schweissausbrüchen einen Hetz-Beitrag à la Bild gegen die Bild-Zeitung zu erstellen, um die Propagandagazette mit Ihren eigenen Waffen zu schlagen. :-D

Spülgel präsentiert: Kai Diekmann, im Stil von Kai Diekmann :-)

Bild-Cover-Final

P.S. Süddeutsche Zeitung, taz, Die Welt, ARD/ZDF, Frankfurter Allgemeine, Frankfurter Rundschau, Spiegel, Focus, Die Zeit, Klaus Kleber, Günther Jauch, usw.: Ihr seid teilweise kein Stück besser! Aber zuerst wird der Hauptsondermüll beseitigt ;-)

Spülgel – Nur solange der Rechtsstaat reicht.
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There are 25 comments for this article
  1. Daniel at 12:28

    Halli Hallo, bei der Frage ob es sich bei Kai D. um Liebesmangel in der Kindheit handelt, oder ob er einfach nur ein A… ist, stieß ich auf etwas Interessantes. Das nette kleine Tool Cahoots (Prädikat empfehlenswert!) lieferte mir den Hinweis, dass Kai D. Mitglied der Fankonia Burschenschaft in Münster ist. (Zeit online berichtete) Als ich mich auf der Seite der Burschenschaft etwas umgesehen hatte, fiel mir glatt die Kinnlade auf den Tisch, denn gleich in der ersten Zeile der „Berühmten Burschenschaftler“ aus diesem Hause (http://www.franconia-muenster.de/burschenschaft/beruehmte-burschschafter.html) findet sich ein gewisser Theodor Herzl, der dem ein oder anderen hier vielleicht bekannt ist.
    Herzl ist der Begründer des modernen Zionismus (erster Zionistischer Weltkongress am 29. bis 31. August 1897 in Basel)
    Das ist jetzt kein Beweis für irgendwas, aber es stinkt zum Himmel!

  2. eckbert at 12:52

    es fehlt noch seine Krankenakte, Bilder alles Familienangehörigen und Freunde und alle Daten seiner Vergangenheit.

  3. M.A. at 13:18

    hat grad jemand recherchiert
    Halli Hallo, bei der Frage ob es sich bei Kai D. um Liebesmangel in der Kindheit handelt, oder ob er einfach nur ein A… ist, stieß ich auf etwas Interessantes. Die nette keine Browsererweiterung Cahoots (Prädikat empfehlenswert! http://cahoots.pw/) lieferte mir den Hinweis, dass Kai D. Mitglied der Franconia Burschenschaft in Münster ist. (Zeit online berichtete: https://web.archive.org/…/karriere-nutzen…) Als ich mich auf der Seite der Burschenschaft etwas umgesehen hatte, fiel mir glatt die Kinnlade auf den Tisch, denn gleich in der ersten Zeile der „Berühmten Burschenschaftler“ aus diesem Hause (http://www.franconia-muenster.de/…/beruehmte…) findet sich ein gewisser Theodor Herzl, der dem ein oder anderen hier vielleicht bekannt ist.
    Herzl ist der Begründer des modernen Zionismus (erster Zionistischer Weltkongress am 29. bis 31. August 1897 in Basel)
    Das ist jetzt kein Beweis für irgendwas, aber es stinkt zum Himmel!

    • Daniel at 21:30

      Hi M.A.

      Jemand (ich) hat es auch schon gleich hier kommentiert (siehe oben)
      Aber ich schätze deinen Einsatz! Ein paar mehr von deiner Sorte würden dieser Welt gut tun! :-)

      LG

      • Jürgen at 13:25

        Hilf mir mal… war das nur der Versuch die BILD zu persiflieren, indem man mies recherchiert und falsch etwas in einen Zusammenhang stellt, den es so nicht gibt?

        (a) wer hat da bei wem abgeschrieben
        (b) Herzl war nicht Burschenschafter bei Frankonia Münster, er war bei Aldania Wien
        … aber Herzl ist ja Jude, muss was furchtbares sein, denn es stinkt für Euch beide zum HImmel, wenn Feindbild Diekmann mit einem Juden etwas gemeinsam hat! Und dann erklärt sich ja auch die Springerdoktrin (die zwar weit älter ist, aber Fakten tun ja nichts zu Sache). Ist Dir aufgefallen, dass in der von EUch verlinkten Bildergalerie auch Ferndinand Lassalle steht? Und der war… ja, der war Mitbegründer der SPD. Daneben natürlich noch ein weiterer Mitbegründer: Liebknecht. Stinkt das auch zum Himmel?

        Nö, ich halte Euch nur für zu verbohrt, um moralisch das Recht zu haben den Finger über die BILD zu erheben. Ihr haltet Euch für kritische Geister, verfügt aber nicht über die notwendigen Fähigkeiten auch nur für Medien- oder Quellenkritik.

  4. Stephan at 13:27

    Sehr einfach, Diekmann ist einer der 5 % psychopathisch veranlagter Menschen, die weder Mitlleid noch Empathie oder sonstige menschlichen Regungen empfinden können. Die Gehirnregion, die für diese Empfindungen verantwortlich ist, bleibt bei diesen Leuten völlig tot, wenn sie Bilder von Kleinkindern, süßen Tierkindern oder hilfebedürftigen Menschen sehen.
    Sie sind kalt, gefühllos und zu keiner menschlichen Regung fähig. Als „Ersatz“ haben sie sich dem Erfolg verschrieben – ihre Karriere ist ihnen wichtiger selbst als Menschenleben.

  5. fletcher2 at 14:12

    Da fehlt jedoch die grammatikalische Freiheit unter der die meisten Mainstream-Artikel getextet werden. Ansonsten ein sehr gut recherchierter Artikel. Weiter so!

  6. Theo at 18:39

    Hallo liebes Spuelgel-Team,
    kann ich diese Seite ausdrucken und bei mir an die Ecke hängen? Wäre nett Eure Erlaubniss zu haben… :)

  7. Martin at 6:26

    Sehr gut mal so ein herzloses Schwein an den Pranger zu stellen, ABER bitte nicht die noch größeren Schweine und Verbrecher vergessen, vor allem die Chefredakteure, Vorstände vom Springer-Verlag, die solche Artikel zulassen bzw. ihre Mitarbeiter sogar gnadenlos antreiben menschenverachtende und hetzerische Artikel zu schreiben, nur um höhere Auflagen und dadurch mehr Umsatz zu erzielen, und die Großaktionäre vom Springer-Verlag, die diesen Dreck finanziell unterstützen. Zudem muss man sich natürlich auch Gedanken machen, warum es so viele Menschen gibt, die Bild-Zeitung lesen und sogar für bare Münze nehmen. Das ist einfach unfassbar. Diese sollten sich auch mal schämen und im Grunde sollten die auch mal an den Pranger gestellt werden, damit Ihnen klar wird, das man so ein Verbrecher-Blatt überhaupt nicht lesen sollte.

    Jeder von denen sollte einzeln an den Pranger in Bild-Manier an den Pranger gestellt werden.

    • Knut Richter at 19:03

      „Jeder von denen sollte einzeln an den Pranger in Bild-Manier an den Pranger gestellt werden.“

      Diese Idee müssen wir umsetzen. Zumal das alles Personen im öffentlichen Interesse sind ;)

    • Marco W. at 13:12

      Martin, ein klares Jaein an dieser Stelle. Ich würde in soweit zustimmen, dass die Chefredakteure und Springer Vorstände auf jeden Fall an den Pranger gestellt hören. Was übrigens der Deutsche Presserat regelmäßig tut, nur dass es niemand weiss, weil unsere Presse dies meist tunlichst vermeidet zu berichten. Denn der Deutsche Presserat ist ein zahnloser Tiger, er darf zwar Mahnungen und Tadel aussprechen, dass war es dann aber auch schon. Die betroffenen Medien sind nicht einmal dazu verpflichtet, dies ab zu drucken. Zufall? Wohl kaum! Und wenn sie Angestellter des Springer Verlages werden möchten, dann VERPFLICHTEN sie sich zu gewissen Dingen, welche meiner bescheidenen Meinung nach, dem Prinzip des Journalismus zuwider laufen (http://nachhaltigkeit.axelspringer.de/de/grundsaetze/unternehmensgrundsaetze.html). Soweit sind wir uns also einig. Wo ich ihnen widersprechen muss, ist beim Reflextionsvermögen des durchschnittlichen Bildlesers. Für diesen ist die Bildzeitung nämlich genau das – eine Zeitung, eine Logik, die sich jedem selbstständig denkendem Menschen verbietet. Anders gesagt, man sollte differenzieren zwischen denen, die diesen puplizistischen Schund produzieren um damit Geld zu machen und Ethnien und ganze Völker aus Machtgeilheit gegeneinander auf hetzten und denen, die dies lesen und für voll nehmen, weil ihnen die Möglichkeiten fehlen, hinter die Maskerade zu schauen (und weil sie einfach eine sehr schlichte Sicht auf die Welt benötigen, um ihren [Klein-]Geist zu beruhigen). Herr von Wagner (Die Anstalt) brachte diesen Zustand vor ein paar Tagen wunderbar auf den Punkt: Wer Bild liest um sich zu informieren, der trinkt auch Schnaps, wenn er Durst hat!

    • Jürgen at 13:32

      Die Zuspitzung auf eine Person ist ein übliches Stilmittel (auch der BILD), insofern hier absolut korrekt. Die Imitation einer BILD-Seite kann wohl kaum eine reflektierte Gesamtdarstellung eines THemas mit allumfassender Berücksichtigung aller handelnden Personen sein.

      Man kann nicht immer alles auf einmal.

  8. Ashwin Raman at 16:04

    Der Anteil an Hetze passt, es müssen aber noch so ein paar spekulierte Andeutungen oder Verbindungen rein… Ganz groß ist in diesen Tagen : „…der als Putin-Vertrauter gilt…“ oder „…dem große Nähe zur SED- Nachfolgepartei, die aus der NATO will!“ Und es sollte noch mehr rausgestellt werden, dass die Konservativen keinesfalls blind hetzen und BILD eine ihrer besten Waffen ist um dafür zu sorgen, dass „der Pöbel“ sein eigenes Unheil wählt.

    Insgesamt eine gute Publikation, Kompliment und schöne Ostern!

  9. Sarah at 19:31

    Wie wärs wenn sich alle mal an die eigene Nase fassen und minimalst weiter Denken? Der gute Herr Diekmann schreibt das nicht weil ihm so langweilig ist, sondern weil er gut dafür bezahlt wird. Und warum? Weil die Bild die meistgekaufte Zeitung in Deutschland ist. Wenn mehr Menschen ihr Konsumverhalten bewusst überdenken würden, dann gäbe es solche Zeitungen nicht mehr oder zumindest weniger. Aber es ist ja so viel einfacher auf den bösen Journalisten zu hetzten und damit die eigene Verantwortung abzuwälzen. Der ist nur ein Rädchen im Getriebe. Was er macht, ist über die Maßen geschmack- und pietätlos, aber wenn der es nicht tut, schreibt es eben ein anderer. Weil es eben von so vielen Leuten FREIWILLIG gekauft, bezahlt und damit unterstützt wird. Das jetzt mit gleicher Münze heimzuzahlen finde ich genauso unangebracht wie das, was dieser Journalist macht.

  10. Käthe at 20:50

    Habe heute morgen zufällig auf ZDF in das Märchen „Das kalte Herz“ (Hauff) reingezappt… Vermutlich ist Kai D. in seiner Vergangenheit auch einen Deal mit dem Holländer-Michel eingegangen.

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