Ein Mahnmal soll die Menschen an das Vergangene erinnern, damit…

Ein Mahnmal soll die Menschen an das Vergangene erinnern, damit…

…sich die Geschichte nicht wiederholt.

Von http://juergentodenhoefer.de

Liebe Freunde, GAZA liegt auf der Intensivstation. Weil die Hilfe weiter ausbleibt. Fast alle Kinder in GAZA sind traumatisiert. Über 400.000 Kinder brauchen dringend psychologische Unterstützung. Hier einige Fakten:

– 43.500 Familien haben kein Heim mehr.
– 9.500 Palästinenser leben in UN-Schulen.
– Nur wenige Stunden am Tag gibt es Strom. Es gibt fast kein Benzin für die Notstromaggregate.
– Sauberes Trinkwasser ist extrem selten. Auch anderes, verschmutztes Wasser gibt es nur ein paar Stunden am Tag.
– Die medizinische Versorgungslage ist katastrophal. Viele Patienten werden sterben, wenn sie nicht bald die passende Behandlung, Operation oder Medizin bekommen.
 – 70 Prozent aller Kinder im besonders zerstörten Ostteil von Gaza besitzen nur noch das, was sie am Leib tragen: ein Kleid oder ein T-Shirt, eine kurze Hose, Sandalen. Die meisten hausen in den Ruinen oder in Notunterkünften der UN und sind inzwischen psychisch am Ende. Ein Wiederaufbau der Häuser findet mangels Geld nicht statt, es gibt keine Arbeit, die Lebensmittel sind knapp.
– Über 1 Million der ca. 1,8 Millionen Palästinenser ist abhängig von internationaler Hilfe.
– 75 palästinensische Boote sind konfisziert, einige Fischer wurden durch die israelische Marine verhaftet.
– Israel erlaubt das Fischen nur in einem Radius von 6 nautischen Seemeilen. Laut Osloer Verträgen müssten es 20 Seemeilen sein. Wer weiter rausfährt, wird erschossen. Wie Anfang März der Fischer Tawfiq Abu Reyala.
– Wegen der zerstörten Abwasseraufbereitungsanlagen fließen Millionen Liter Abwasser ins Mittelmeer. Genau dorthin, wo die Fischer wegen den Anordnungen des israelischen Militärs noch fischen dürfen.
– Die Ägypter sperrten 2014 an 207 von 365 Tagen den Rafah-Grenzübergang. Auch jetzt kommen nur sehr wenige Palästinenser über Ägypten raus. Auch die Ausreise über Erez, Israel bleibt weiter extrem schwierig.
– 17.000 registrierte Palästinenser, darunter viele medizinische Patienten, warten auf die Ausreise. Viele Kranke sind bereits gestorben, weil keine adäquate medizinische Versorgung in Gaza mehr existiert.
– Israel verhindert massiv den Export von Waren aus Gaza: Nur 136 LKW-Ladungen mit landwirtschaftlichen Produkten durften 2014 exportiert werden. Daran hat sich nichts Wesentliches geändert.
– Ca. 50 Prozent der Menschen sind arbeitslos.
– Hunderte von Fabriken und Unternehmen sind zerstört oder können wegen fehlendem Material nicht arbeiten.
– 5.4 Milliarden US-Dollar wurden auf der Hilfskonferenz für Gaza im vergangenen Oktober in Kairo zugesagt. Bis heute ist nur wenig angekommen. Manche sprechen von maximal ¼, die meisten von deutlich weniger. Und das überwiegend für Kosten der UN, für Lohnrückstände und ähnliches, praktisch nichts für den Wiederaufbau 5-8%).
Gaza liegt auf der Intensivstation. Und stirbt langsam. Die Welt aber schaut weg.
Eurer JT

Quelle: http://juergentodenhoefer.de/

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