Ein Taxi und Tankstellenbetrieb erklärt der Bild Zeitung, was…

Ein Taxi und Tankstellenbetrieb erklärt der Bild Zeitung, was…

…der Pressekodex eigentlich ist und stellt darüber hinaus gleich den Verkauf der hiesigen Zeitung ein, weil dieser offenbar nicht mehr zu helfen ist.

Taxi- und Minicar Seichter schreibt:

Die Erzeugnisse der Axel Springer AG, insbesondere die Bild-Zeitung (die meistgelesene und auflagenstärkste zeitungsähnliche Publikation Deutschlands), werden seit Jahrzehnten von verschiedenen Personen und Gruppen vor allem wegen der oft fehlerhaften und einseitigen Berichterstattung massiv kritisiert. Beispielsweise werden häufig Opfer von Straftaten und vermeintliche Straftäter in den Springer-Zeitungen ohne ausreichende Unkenntlichmachung abgebildet, wie sie der Pressekodex fordert. Unwahre und schlampig recherchierte Artikel, die nachweislich falsche Informationen enthalten, sind beinahe an der Tagesordnung. Zahllose Beispiele dafür hält das „Bildblog“ bereit, unter anderem eine Sammlung der Presserats-Rügen aufgrund persönlichkeitsrechtsverletzender Beiträge.
Dabei weigert sich die Bild mitunter standhaft, Fehler einzugestehen oder zu korrigieren. In einer 2011 veröffentlichten Studie der Otto Brenner Stiftung über die „Bild-Zeitung“ wird dem Blatt folgerichtig der Status einer Zeitung nach journalistischen Kriterien aberkannt, und es wird gezeigt, dass die Bild vielmehr ein Medium zur Kampagnenführung (also: Manipulation der Massen) ist.Ein weiterer großer Kritikpunkt ist eine Gefahr für die Demokratie, welche durch die Gleichschaltung der vielzähligen Medien der Springer-Presse ausgeht, über die ein Großteil der Deutschen erreicht und beeinflusst werden können. Das Bundeskartellamt sah diese konkrete Gefahr, als es die Fusion der Axel Springer AG mit ProSiebenSat.1 untersagte. (Auszug aus Boykottaufruf http://markenboykott.wikia.com/wiki/Axel_Springer_AG)Da wir diese Massenblendung und -verblödung nicht mehr unterstützen wollen, wird der Verkauf der Bildzeitung und der Bild am Sonntag ab sofort eingestellt, bzw. die uns gelieferten Zeitungen werden unverkauft in die Revision gehen, bis wir keine mehr geliefert bekommen.
 


(Danke an die vielen Hinweise unserer Leser! Sascha &  Snow!  :-)
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Nur solange der Rechtsstaat reicht.
There are 3 comments for this article
  1. Pluesch at 22:15

    Sehr mutiger Schritt. Sollten alle Springer-Erzeugnisse nicht mehr verkauft werden, so ist nun bestimmt genug Platz im Regal für Fachzeitschriften u. ä.
    Fraglich ist nur, ob der Umsatz so abgefedert werden kann. So, wie ich das sehe, ist der Absatz der Springer-Medien nicht gerade unerheblich – unabhängig davon, ob es nun ein Kiosk oder eine Tankstelle als Verkaufsort ist.

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